12 gute Jahre für Königstein


Seit dem 1. Juni 2006 bin ich Bürgermeister unserer Stadt und inzwischen hat sich in Königstein vieles zum Positiven entwickelt. Gerade im Wahlkampf wird vom politischen Gegner immer wieder versucht, die Erfolge zu negieren oder zumindest kleinzureden. Aber diesen Unkenrufen - neudeutsch würde man sie „alternative Fakten“ nennen - zum Trotz:

Unter meiner Führung wurden mit Sparsamkeit und Kreativität viele wichtige, große wie kleine, Projekte für unsere Stadt umgesetzt oder ermöglicht - in der Kernstadt genauso wie in den Stadtteilen Falkenstein, Mammolshain und Schneidhain. Wir konnten zwar nie aus dem Vollen schöpfen, jedes Projekt stand unter hohen Auflagen und finanziellen Restriktionen. Aber gelungen sind diese Vorhaben trotzdem. Ich freue mich, wenn Sie mir auf einen Spaziergang durch Königstein folgen und dabei die Beispiele auf sich wirken lassen.


    • 12 Millionen Euro an städtischen Kassenkrediten konnte ich als Bürgermeister und Kämmerer abtragen.

    • Die Haushalte der letzten Jahre waren ausgeglichen, in den Jahresabschlüssen erzielten wir Gewinne.

    • Erstmals seit 2005 wurde für 2018 ein Haushalt ohne Auflagen genehmigt.

    • Aufwändig sanierte Heinrich-Dorn-Halle.

    • Ligatauglicher Kunstrasenplatz und geräumige Vereinsheime für die Sportler der SG Blau-Weiß Schneidhain und des Fanfarencorps.

    • Attraktiver Kinderspielplatz als Begegnungs- und Kommunikationszentrum in der Ortsmitte, beispielhafte Kinderbetreuung.

    • Ansiedlung eines Einkaufsmarktes im Stadtteil.

    • Gewerbesteuereinnahmen von 5 Millionen auf 15 Millionen Euro gestiegen.

    • Anstieg liegt mit 213 Prozent weit oberhalb des Landesschnittes von 47 Prozent.

    • Festschreibung der Gewerbenutzung in Neubaugebieten, Ansiedlung neuen Gewerbes, enger und verlässlicher Austausch mit den Unternehmen.

    • Gegenüber 2006 190 neue Ganztagsschulplätze in der Kids Camp Schule.

    • Gegenüber 2006 50 neue Hortplätze im städtischen und katholischen Hort.

    • Gegenüber 2006 150 neue Plätze in den neuen Betreuungszentren Mammolshain und Schneidhain für Schulkinder.

    • Ganz neu entstand der U3-Bereich mit mittlerweile 167 Plätzen.

    • Neubau des Feuerwehrhauses Falkenstein als Beispiel für zahlreiche Investitionen.

    • Altbau in Rekordzeit durch einen Neubau ersetzt.

    • Vier neue Fahrzeuge haben den Fuhrpark aktualisiert.

    • 2018 steht die Erneuerung des Schneidhainer Feuerwehrhauses an.

    • Die neue Drehleiter wird 2018 in Auftrag gegeben: Kosten ca. 750.000 €.

    • Spielplatz in Schneidhain in optimaler Umgebung von Schule, Kindergarten und U3-Betreuung.

    • Zentraler Spielplatz in Königstein mit neuen Spielgeräten ausgestattet.

    • Für ältere Kinder steht eine beliebte Skateranlage zur Verfügung.

    • Am Neubaugebiet Kaltenborn soll ein Abenteuerspielplatz entstehen.

    • Das DGH Mammolshain wurde innen völlig erneuert und außen neu gestaltet, einschließlich Bürgersolaranlage.

    • In Schneidhain wurde die Heinrich-Dorn-Halle für rund 1,6 Millionen Euro saniert.

    • In Falkenstein steht die Sanierung des großen Saales in 2018 an.



Starten wir unseren Rundgang in Königstein:

Königsteiner Rathaus - rund um die Finanzen

12 Millionen Euro an Schulden abgetragen

In den letzen Jahren ist es mir gelungen, etwa 12 Millionen Euro an städtischen Kassenkrediten abzutragen. Die Haushalte der letzten Jahre sind ausgeglichen, die Jahresabschlüsse weisen sogar Überschüsse aus, mit denen wir die Schulden abtragen konnten. Dies war vor allem möglich, weil wir konservativ gewirtschaftet haben, Projekte kreativ und sparsam umgesetzt haben, die Gewerbesteuereinnahmen durch kluge Standortpolitik bei nur geringfügiger, vom Land empfohlener Anpassung deutlich über dem Landesdurchschnitt (Königstein 213%, Landesdurchschnitt Hessen 47%) gesteigert haben und – auch das möchte ich nicht verschweigen - die Grundsteuer erhöht haben. Das macht nicht beliebt, aber als Bürgermeister braucht man auch den Mut zu unpopulären Schritten.

Doppik eingeführt

Die Neueinführung der Doppik – einer quasi kaufmännischen Rechnungslegung für Kommunen - ging in Königstein dank eines hervorragenden Teams aber auch dank meiner umfassenden beruflichen Ausbildung im Bilanz- und Steuerrecht anders als in vielen anderen hessischen Kommunen problemlos vonstatten. Dabei hat die Einführung der Doppik die Haushaltskonsolidierung nicht erleichtert, sondern eher noch erschwert, weil sie durch die flächendeckend eingeführten Abschreibungen auf Anlagevermögen schonungslos den jahrzehntelangen Substanzverbrauch aufgedeckt hat - Substanzverbrauch, der jedes Jahr wieder neu erwirtschaftet werden muss.

Aktuelle Jahresabschlüsse

Bei meinem Amtsantritt 2006 waren noch neun (!) Jahresabschlüsse ungeprüft - diese sind inzwischen aufgeholt. Heute wird der Jahresabschluss 2017 im ersten Quartal 2018 aufgestellt und vermutlich im selben Jahr auch geprüft. Wir wissen heute anders als in der Vergangenheit zu jedem Zeitpunkt sehr genau, wie es um die Finanzen und die Wirtschaftskraft Königsteins bestellt ist.

Haushalt ohne Auflagen

Nach einem steinigen Pfad sind wir heute wieder auf dem Weg zu einer finanziell gesunden Kommune. Dies sieht auch der Landrat so: Erstmals seit 2006 wurde Königstein ein Haushalt ohne Auflagen genehmigt. Auflagenfrei wird es uns künftig auch über die bereits abgearbeiteten Projekte möglich sein, noch stärker in dringend erforderliche Infrastrukturmaßnahmen zu investieren, etwa in den neuen Kindergarten in der Kernstadt oder den Feuerwehrstandort in Schneidhain.

Königsteiner Rathaus - rund um die Verwaltung

Der Bürgermeister ist derjenige, der in letzter Konsequenz die Verantwortung für das Handeln von fast 200 Mitarbeitern in der Stadtverwaltung trägt. Anders als in einer Großstadt kann man dabei nicht auf große Stäbe hochqualifizierter Assistenten zurückgreifen. Dennoch ist es mir gelungen, die Verwaltung 12 Jahre lang auch durch die schwierigen Zeiten großer Sparzwänge zu leiten und trotzdem die Servicequalität für die Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen.

Viele Verbesserungen - auch für Bürgerinnen und Bürger

Wir konnten eine Vielzahl an Verbesserungen einführen - von einer Steigerung der Mitarbeiterpräsenz während der Kernzeiten bis zur Einführung der leistungsbezogenen Vergütung, von einer Digitalisierung der Verfahren, etwa die Einführung des elektronischen Rechnungsworkflows, bis zu einer personalisierten Voicemail, die die Erreichbarkeit der Mitarbeiter für Bürgerinnen und Bürger deutlich steigert.

Mehr hochqualifizierte Fachkräfte bei der Stadt

Und trotz Fachkräftemangels ist es mir gelungen, den Anteil an Fachkräften im Haus deutlich zu steigern. So stellt der Betriebshof schon lange keine ungelernten Mitarbeiter mehr ein und die Zahl der Akademiker in der Verwaltung ist stark gestiegen.

Interkommunale Zusammenarbeit

Auf vielen Feldern wurde die interkommunale Zusammenarbeit gestärkt. Inzwischen konnte das gemeinsame Standesamt von Königstein und Glashütten auf Kronberg und Steinbach ausgeweitet werden. Die "Gemeinschaftskasse Taunus" verwaltet die Kassengeschäfte von Königstein, Kronberg und Steinbach.

Transparente Entscheidungen

2006 waren die Entscheidungsprozesse der städtischen Gremien alles andere als transparent. Zwar wurden die Tagesordnungen der Gremien in der Presse veröffentlicht, aber alles weitere blieb den Bürgerinnen und Bürgern verborgen. Heute verfügen wir über ein modernes Gremieninformationssystem, in dem sich jedes Gremienmitglied, die Medien, aber auch jeder einzelne Bürger - beschränkt natürlich auf die öffentlichen Inhalte - die Unterlagen zur Sitzung per Internetbrowser oder App abrufen kann.

Spielplatz

Schöne und sichere Spielplätze

Zwei neue Spielkombinationen haben die alten, nach über 20 Jahren morsch gewordenen Kletterburgen ersetzt - mit Kletterwand, Doppelrutsche, Trampolin und vielem mehr. Und seit etwa 10 Jahren kümmert sich ein speziell ausgebildeter Mitarbeiter eigens um die Sicherheit der Spielgeräte. Die von Jugendlichen gewünschte, von mir durchgesetzte und von der Mainova und dem Verein Aktion Kinderspielplätze geförderte Skateranlage findet regen Zuspruch. Auch an anderen Stellen in der Stadt wurden die Spielplätze attraktiver und sicherer, z.B. in der Goethestraße oder - besonders auffällig - in Schneidhain!

Kurpark

Farbenpracht ohne Chemie

Abwechslungsreiche Bepflanzung, neue Staudenbeete und Rhododendren, mit heimischen Natursteinen eingefasste Wege: Der Kurpark wird wieder mit Liebe gepflegt. Anstelle von überbordenden Eiben und dunklem Kirschlorbeer dominieren wieder hergebrachte blühende Sträucher. Die Wechselbepflanzung auf den Hauptbeeten spiegelt die Jahreszeiten wieder. Und das alles ohne chemische Keule. Statt mit Glyphosat werden die Pflaster und Wege mit Hitze vom Unkraut befreit.

Parkplatz Burgweg/Milchhof

Neue Wege zu mehr Parkplätzen

Vom Kurpark führt ein neuer Weg zur Haupt- und Kirchstraße - entlang am erweiterten Parkplatz Milchhof. Das an der Hauptstraße liegende Haus Schießer war über Jahrzehnte völlig heruntergekommen und nicht mehr sanierbar. Auch wenn die Bausubstanz aus dem 19. Jahrhundert stammte - allerdings war sie damit etwa 300 Jahre jünger als das Eckhaus am Burgweg - konnte der Denkmalschutz auf die Erhaltung verzichten. So wurde der Weg frei für eine gute Lösung:

Attraktive Hauptstraße

Ein Neubau an der Hauptstraße schloss die unschöne Lücke und ergänzte die attraktive Hauptstraße, in der durch die Sanierung des Rolly- Hauses (Hauptstraße 25) ein traditioneller Hof mit hübschen Geschäften entstanden war. Das neue Haus, in dem sich mittlerweile eine Bäckerei etabliert hat, gibt auch der Kirchstraße wieder Gesicht, und mit den gemeinschaftlichen Erwerb des Grundstücks durch die Stadt und einen privaten Erwerber konnten dem Parkplatz 12 zusätzliche Stellplätze zugefügt werden. Der neue Weg bindet den Parkplatz besser an die Hauptstraße und den Kurpark an - flankiert von traditionellen Spalierbäumen.

Kapuzinerplatz

Platz im Park statt Parkplatz

Viele haben es vergessen: Wo heute der Kapuzinerplatz an das im 18. Jahrhundert zerstörte Kloster erinnert, stand ein heruntergekommener Kiosk - 70er-Jahre-Beton, immer wieder von Vandalen zerstörte Scheiben in der Wartehalle, verschmierte Toiletten. Statt dessen markiert der Platz heute den Beginn eines Wandels. Anstelle eines stetigen Autostroms herrscht dort bereits heute außerhalb der Rush-Hour relative Ruhe. Ein modernes, selbstreinigendes, behindertengerechtes WC dient Gästen und Pendlern. Und die Eckpunkte der weiteren Planung stehen: Verkehrsberuhigung, eine Baumreihe zum Abschluss des Platzes, ein neusortierter Parkplatz, eine Reaktivierung des Brunnens. Aus dem seinerzeitigen Parkplatz wird eine Stadtmitte!

Jugendhaus

Jurte und Beachclub

Kontinuierliche Jugendarbeit ist heute mehr denn je eine Herausforderung. Deshalb haben wir vor 10 Jahren eine weitere Stelle in der Jugendarbeit geschaffen. Und da das Jugendhaus aktuell zur Erweiterung des Kinderhortes herangezogen ist, dient außerhalb des Winters eine mongolische Jurte mit einem Beachclub als Treffpunkt für Jugendliche. Dabei habe ich mich selbst in meinem Sommerurlaub eingebracht - die Arbeit mit den Jugendlichen war für mich Inspiration, aber auch Herausforderung.


Einkaufen in der Innenstadt

Vielfältiges Angebot

Mit der noch unter meinem Vorgänger beschlossenen Stadtgalerie hatte es seinen Anfang genommen: Einkaufen im Zentralbereich der Stadt, Supermarkt und Discounter unter einem Dach, ausreichend Parkplätze. Der Bio-Supermarkt Alnatura konnte im Elternhaus meiner Mutter, dem Parkhotel Bender einziehen, ein Ergebnis meiner Verhandlungen mit dem seinerzeitigen Eigentümer. Auch wenn der seit mehreren Jahren vorgesehene Metzger noch immer nicht ausreichend Personal gefunden hat, um sein Geschäft zu eröffnen, die Stadt hat alle notwendigen Voraussetzungen erfüllt. Aber auch ohne Metzger: Die Innenstadt besitzt mit ihrem reichhaltigen Angebot an Delikatessen, Obst und Gemüse neben der Gastronomie eine solide Grundlage um der Käuferabwanderung ins Internet und in die Einkaufszentren zu trotzen. Viele Bewohner der Nachbarstädte kommen inzwischen immer wieder gerne zum Einkaufen nach Königstein. Und mit dem Programm zur Belebung der innerstädtischen Geschäftsquartiere kann im Zusammenwirken von Hauseigentümern, Stadt und Land Hessen auch der übrige Handel in den kommenden Jahren gestärkt werden.

Altenheim St. Raphael

Gute Lage für Senioren

Das alte Haus Raphael am Reichenbachweg sollte nach Königstein umziehen. Aber das Ersatzgrundstück hinter der Bahnlinie war mehr als problematisch. Die Bebauung wäre weiter in den Grün- und Gartenbereich vorgedrungen, die Erschließung hätte einer steilen und komplizierten Bahnunterführung bedurft, deren Kosten weit mehr als eine Million Euro betragen hätten, und auch der Kaufpreis für das Grundstück war hoch. In Gesprächen mit dem Orden und der Stuhlfabrik Rudolph konnten wir eine wesentlich bessere Lösung erarbeiten. Und ich konnte den Orden überzeugen, im Vertrauen auf die Stadt zunächst den Neubau zu errichten, obwohl die Finanzierung erst durch den späteren Beschluss des Bebauungsplanes am Reichenbach gesichert werden konnte. So bietet das Heim heute Königsteinerinnen und Königsteinern eine herzliche, gute Betreuung in einer freundlichen, hellen Atmosphäre und in idealer Lage zur Stadt und zum Bahnhof.

Flüchtlingsunterkunft

Integrationsgerechte Flüchtlingsverteilung

2015 sprang der bislang kontinuierliche Flüchtlingszustrom auf bundesweit über 890.000 Personen. Nach dem Königsteiner Schlüssel verteilt, wurden uns für März 2016 insgesamt 330 Personen avisiert. Unter Aufbietung aller Reserven war es uns gelungen, davon für etwa 100 Menschen eine Unterbringung zu sichern.

Privater überbietet Stadt

Die Stadt nahm an der Zwangsversteigerung des leerstehenden „Römer-Geländes“ teil, wurde jedoch von einem privaten Investor überboten. Auf der Fläche wurde dann von diesem eine Unterkunft errichtet, ohne Mitbestimmungsrecht der Stadt aber im Interesse der Unterbringung Asylsuchender und schließlich durch den Kreis genehmigt. Nach langen Diskussionen einigten sich die Beteiligten unter meiner Mitwirkung auf eine Obergrenze von 99 Personen. Das Heim ist mittlerweile in Betrieb und es wird aktuell vorwiegend von Frauen und Familien belegt. Zugleich ist die Gewerberuine und damit ein städtebaulicher Schandfleck aus unserer Stadt verschwunden.

Forellenweg


Tempo 20 zum Schutz der Fußgänger

Der untere Forellenweg wurde auf Vorschlag des früheren Stadtverodnetenvorstehers Toni Bender komplett erneuert und zum Schutz der Fußgänger und Radfahrer auf Tempo 20 beschränkt. Ebenso wie die von mir eingeführten Tempolimits auf 40 km/h auf engen Landesstraßen bewähren sich diese ungewöhnlichen, aber guten Kompromisse zu Geschwindigkeitsgeboten.

Freibad

In attraktiver Umgebung und umweltschonend schwimmen

Nach 25 Jahren wurden das erste Mal die Beckenfolien aus Kunststoff erneuert. Einige Jahre zuvor erhielt das Bad eine neue Solarheizung.

Schürfrechte auf dem Bangert

Zudem wurde das benachbarte Grundstück erworben, um das Wasser der Schürfung auf dem Bangert künftig für das Becken nutzen zu können. Nach ursprünglichen Bedenken der Unteren Naturschutzbehörde, zeichnet sich nun eine Einigung ab, die mit der Nutzung und Durchleitung des Wassers auch der Versumpfung der ursprünglichen ökologisch wertvollen, geschützten Trockenwiesen entgegenwirkt.

Ungestört das Abi feiern

Auch am Freibad: Viele Jahre feierten die Abiturienten aller drei Königsteiner Gymnasien den Abschluss der Prüfungen in der Konrad-Adenauer-Anlage - durch den Alkoholkonsum der jungen Erwachsenen entstanden regelmäßig gefährliche Konflikte mit dem zeitgleich durch die Stadt drängenden Berufsverkehr. Die Anlage war nur mit hohem Aufwand zu reinigen - und Beschwerden der Anwohner waren unvermeidlich. In Gesprächen mit den Schülern konnte ich erreichen, dass jetzt ein kleiner Festzug vom Pater-Werenfried-Platz zum Freibad geht, und dort in einem abgesicherten Areal ausgelassen gefeiert werden kann. Musik, Bier und Apfelwein sowie die Security werden von den Abiturienten eigenverantwortlich organisiert und bezahlt, die Schüler räumen hinterher den Platz wieder auf. Das Jugendhaus bietet alkoholfreie Getränke, ich selber schenke kostenlos Espresso, Cappuccino und Kakao aus. Während in anderen Städten der Ärger von Jahr zu Jahr steigt, kann Königstein seitdem fröhlich das Abitur feiern.

Haus der Begegnung

Haus für Kultur und Vereine

Mit dem Haus der Begegnung haben wir endlich ein Haus für Kultur, Politik und Vereine in der Kernstadt. Denn während die Stadtteile Mammolshain, Falkenstein und Schneidhain wie selbstverständlich über ihre Bürger- oder Dorfgemeinschaftshäuser verfügten, fehlte in der Kernstadt eine solche Einrichtung. Mehr schlecht als recht konnte das alte Haus der Begegnung, 1991 von der Stadt bereits renovierungsbedürftig erworben, nach über 50 Jahren diese Rolle noch erfüllen. Aber seine Zeit war gekommen.

Mehrfach prämiert

Mit der Sanierung entstand 2012 ein modernes Tagungshaus, ein mehrfach prämiertes Green Building, ein herausragendes Denkmal der Nachkriegsgeschichte, das sich im täglichen Gebrauch bewährt und nicht nur bei kulturellen Veranstaltungen glänzt, sondern auch vielen Firmen für regelmäßige Tagungen oder Großveranstaltungen dient. Und die Stadtverordnetenversammlung sowie die Ausschüsse tagen dort regelmäßig - endlich nicht mehr in einer Turnhalle.


Kids Camp - Bilinguale Grundschule

180 neue Schulplätze

Die Kids-Camp-Schule war die konsequente Weiterentwicklung des bilingualen Kindergartens im Heuhohlweg. Kindergartenleitung und Eltern kamen 2007 mit der Bitte um Unterstützung bei der Einrichtung eines bilingualen Zuges an einer der Königsteiner Grundschulen. Das Ergebnis unserer Bemühungen ging weit darüber hinaus: In dem von meinem Vorgänger zum Abriss freigegeben Offiziershaus der früheren Kaserne entstand eine eigenständige Ganztagsschule, die heute über 180 Schüler von 7:30 h bis 17:00 h betreut. Die Stadt verkaufte dazu ihr Gebäude, das denkmalgerecht saniert wurde.

Stundung des Kaufpreises hilft

Durch die befristete Stundung des Kaufpreises konnte die finanziell schwierige Startphase der Schule abgesichert werden, mittlerweile steht die gemeinnützige GmbH auf sicheren wirtschaftlichen Beinen, und mietet einen Teil des Haus der Begegnung als Mensa bei der Stadt. So entstand eine großartige moderne Schule, mit bezahlbarem Schulgeld (640 € p.m. ganztags, 47 Wochen Betreuung) ein echter Standortvorteil für Königstein.

Ärztehaus Humanmedicum

Gesundheit unter einem Dach

Mit dem Neubau des "Ärztezentrums" konnte die städtebauliche Lücke zwischen der Seniorenanlage und der bestehenden Bebauung geschlossen werden. Auch wenn die nicht auf städtischen Entscheidungen beruhende Nutzung des Gewerbegrundstücks als Ärztehaus stadtplanerisch ambivalent ist - Arztpraxen haben sich aus der Stadtmitte an den Rand verlagert, zugleich wurden aber Ärzte in der Stadt gehalten, die für die Versorgung der Stadt wichtig sind: Das Gebäude ist gelungen und die von mir ausgehandelte Wendemöglichkeit auf dem Grundstück ist wichtig, solange die Bebauung des ehemaligen Sportplatzes der Bischof-Neumann-Schule durch dessen heutigen Eigentümer noch nicht erfolgt ist. Im Gegensatz zu dem zuvor geplanten Wohngebiet soll diese seit Jahren verkaufte Fläche nun ein Parkhaus und Gewerbeerweiterung aufnehmen.

Seniorenresidenz Kursana

Gut versorgt im Alter

Im regelmäßigen Kontakt zu der von Bürgermeister Fricke akquirierten und in meiner Amtszeit errichteten Seniorenresidenz - ursprünglich Sunrise, heute Villa Kursana - konnte das Haus gut ins städtische Leben integriert werden. Davon zeugen etwa die gemeinsam mit dem Rotary Club und der Stadt veranstalteten Konzerte im HdB.

Königsteiner Kreisel

Knotenpunkt verbessert

Meine erste Amtszeit begann mit vielen Baustellen - der Umbau der B8-Ortsdurchfahrt von der Sodener Straße bis zum Friedhof war noch vor meiner Zeit geplant worden und behinderte über die ersten Jahre meiner Tätigkeit den Verkehr erheblich. Nach Beendigung des Umbaus wurden die positiven Auswirkungen sichtbar: Der Kreisel ist wesentlich verbessert, er bietet heute etwa die gleiche Durchgangsleistung wie die ebenfalls verbesserten Kreuzungen im Verlauf der beiden Bundesstraßen B8 und B455 - mit Ausnahme der Strecke zwischen Adelheidstraße und Kreisel.

Land verhindert endgültige Lösung

Dort verhindert noch immer eine beim Verwaltungshof Kassel anhängige Klage der Anlieger die Öffnung der zweiten Einfahrtsspur und der hessische Innenminister verweigert das als Vergleich mit den Nachbarn ausgehandelte Blitzgerät.

Ehemaliges Gasselinkgelände

Stadt sichert sich Gasselinkgelände

Durch den Ankauf der Flächen konnte die Stadt langfristig die Existenz des Betriebshofes sichern, der gegenwärtig nur zur Miete untergekommen ist. Die Erlangung der Baugenehmigung für die neue Nutzung des ehemaligen Gartenbaubetriebes war langwierig, aber letztlich erfolgreich.

Derzeit Heimat für Flüchtlinge

Aber als geradezu segensreich stellte sich der Kauf heraus, als eine große Zahl Asylbewerber unterzubringen war - bis zum Beginn des Umbaus können wir in den bestehenden Häusern 86 Flüchtlinge unterbringen.

Sportplätze am Kreisel

Moderne Sportanlagen

Mit dem Bau des Kunstrasenplatzes am Kreisel konnte 2010 mit einer Investition von 700.000 Euro eine beeindruckende moderne Sportanlage geschaffen werden. Der Abriss der baufälligen Sporthalle 7 war eine Initialzündung für den Erweiterungsbau (2014) sowie die Schaffung eines attraktiven Außengeländes an der Friedrich-Stoltze-Schule (2015), den Neubau eines Vereinsheims für den FC Königstein (2010), die komplette Modernisierung der Kreissporthallen (2013), die Erneuerung der Zufahrt (2016), die Anlage des Parkplatzes (2013), der heute vom Taunusgymnasium und von den Sportvereinen genutzt werden kann sowie der aufwändigen Neugestaltung des Schulaußengeländes des Gymnasiums (2016). Auch der Sportplatz Altkönigblick wurde durch die Sanierung der Tartanbahn nach über 20 Jahren wieder zeitgemäß.

Gelände ist DFB-Stützpunkt

Im Zusammenwirken der Stadt mit den Sportvereinen und dem Kreis wurde die Anlage so attraktiv, dass sie nun einer der sechs DFB-Stützpunkte in der Region Frankfurt ist und sich ein mittlerweile sogar bei internationalen Wettbewerben erfolgreicher neuer Leichtathletikverein gegründet hat, der die Anlage zum Training nutzt.


Vereinsheim 1. FC Königstein e.V.

Vereinsheim mit Selbstbeteiligung

Das FC-Vereinsheim mit eigenen Duschen und Umkleiden entstand 2010, nachdem die alte Sporthalle 7, die im Untergeschoss bescheidene Umkleiden und Vereinsräume besaß, wegen Baufälligkeit geschlossen werden musste. Die Lösung: Der Sportverein errichtete gemeinsam mit der Stadt das neue Vereinsheim - der Eigenanteil des Vereins betrug mit fast 350.000 Euro etwa die Hälfte der Baukosten von ca. 750.000 Euro. Der Verein selbst spricht von erstklassiger Infrastruktur, die nicht nur im Hochtaunus ihresgleichen sucht.

Friedrich-Stoltze-Schule

Schulstandort Königstein

Ein wichtiger Baustein des Schulstandorts Königstein ist die Friedrich-Stoltze-Schule. Die Haupt- und Realschule konnte nach der platzsparenden Neuanlage des Sportplatzes durch die Stadt 2014 um ein Modulgebäude erweitert werden, das der Kreis mit 2,7 Millionen Euro aus der Schulumlage der Stadt (2014: 3,3 Millionen Euro) finanzierte. Der Wermutstropfen: Die geplante provisorische Unterbringung des Kindergartens konnte dort aufgrund des Erweiterungsbaus nicht mehr umgesetzt werden - mit der Lösung "Kindergarten am Hardtberg" musste ein neuer Weg beschritten werden.

Villa Rothschild

Familiär, stilvoll und elegant

Mit der renovierten Villa Rothschild entstand in Abstimmung mit der Stadt ein einzigartiges Kleinod neu. Das kleine Hotel in der Villa ist unübertrefflich - stilvoll, elegant, familiär und verwunschen. Das Restaurant der Villa entwickelte sich zu einem der führenden Restaurants der Region, der erste Gastronomietempel, der in Königstein zwei Michelin-Sterne erkochte.

Erste Adresse für Trauungen

Und auch durch mein persönliches Engagement wurde die Villa zur ersten Adresse für Trauungen in der Region - so konnte ich dort persönlich in Anwesenheit des Großherzogs Prinz Félix von Luxemburg mit Claire Lademacher trauen. Und zum 25. Jahrestag der Wiedervereinigung durfte ich dort mit Ministerpräsident Bouffier den Bundespräsidenten sowie die höchsten Repräsentanten des Bundes und der Länder empfangen.

Königsteiner Kurbad

Baden in Königsteiner Tradition

Trotz alter Bausubstanz und Technik nutzen unverändert mehr als 150.000 Besucher jährlich das Königsteiner Kurbad. In einem Bürgerbegehren vor 2 Jahren haben sich trotz umstrittener Bedingungen über 1200 Bürger mit ihrer Unterschrift für den Erhalt und die Sanierung des Bades ausgesprochen.

Zuschuss der Stadt halbiert

Mit rund 700.000 Euro bezuschusst die Stadt jedes Jahr das Bad. Mit Hilfe der Kämmerei und des Beteiligungsmanagements der Stadt ist es mir in den 12 Jahren meiner bisherigen Amtszeit gelungen, den Verlust des Bades von anfänglich jährlich 1,5 Millionen Euro auf weniger als die Hälfte zu senken.

Wiesengrund

Gesamtkonzept durch Erwerb möglich

Mit dem jüngst erfolgten Erwerb des rund 20.000 qm großen Grundstückes neben dem Kurbad durch eine städtische Gesellschaft sind wir dem Erhalt und der Sanierung des Kurbades ein gutes Stück näher gerückt. Anders als bisher sind wir jetzt in der Lage, ein Gesamtkonzept für das Areal zu schmieden. Dieses Gesamtkonzept muss die Sanierung und den zukünftigen Betrieb des Bades sicherstellen. Durch den Grundstückskauf haben wir als Stadt alle Karten für Gespräche mit möglichen Partnern in der Hand.

Edeka-Markt

Angebotsvielfalt für Königstein

Lange politisch umkämpft gehört der Edeka-Markt an der Limburger Straße mittlerweile zum Alltag unserer Stadt. Großzügige Parkplätze, durchdachte Planung bis hin zu leiseren Gummirollen für die Einkaufswagen, Lebensmittel vom Feinsten - Einkaufen macht dort Spaß.

Trotz Widerstand der FDP

Nachdem es mir gelungen war, die CDU von dem Projekt zu überzeugen, konnte gegen den Widerstand der FDP so wieder Vielfalt und Wettbewerb in den Königsteiner Lebensmittelhandel einziehen - die Qualität hat auch in der Innenstadt davon profitiert. Zudem konnte ein neuer Gewerbesteuerzahler in der Stadt angesiedelt werden.

Friedhof

Alte Trauerhalle genutzt - neue Parkplätze

Selbst am Friedhof gab es nicht nur Stillstand: Die frühere kleine Trauerhalle konnte in eine ansehnliche Lagerhalle, u.a. für das dort stationierte Fahrzeug verwandelt werden, neue Parkplätze verbessern die Situation bei Beerdigungen wesentlich, und durch die neue Zufahrt und die Fußgängerampel ist die Erreichbarkeit mit dem Auto und dem Bus wesentlich verbessert.

Geschwindigkeitsmessanlagen

Für mehr Sicherheit

Heute werden sie überall gefordert - als ich die 5 Säulen mit 10 Messmöglichkeiten und insgesamt 2 Kameras 2008 einführte, waren sie für viele Stein des Anstoßes: Die modernen Blitzsäulen an allen Bundes- und Landesstraßen sorgen für ein etwas disziplinierteres Fahrverhalten, insbesondere des Durchgangsverkehrs. Ihre Ausweitung stößt allerdings auf Widerstände: Der hessische Innenminister erteilt für weitere von uns geplante Standorte aktuell keine Genehmigung, da sich dort keine Unfallschwerpunkte befinden.

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit führte ich auch die mobilen Messungen 2007 wieder ein, die über Jahre eingestellt worden waren. 2011 konnte mit einem neuen Messgerät auch hier eine wesentliche Verbesserung erreicht werden.

St. Angela-Schule

Neue Mensa für Schülerinnen

Die Unterstützung, die die St. Angela-Schule bereits durch meine Vorgänger erfahren hatte und die 2006 das neue Bistro und 2008 den neuen Sportplatz auf den ehemalige Tennisplätzen möglich machte, konnte ich erfolgreich fortsetzen. So wurde 2013 die Erweiterung der Mensa anstelle des baufälligen, früheren Tennisvereinsheimes auf teilweise bis dahin noch städtischen Flächen möglich - was auch der Optik der benachbarten Parkanlage zugute kam.

Gerichtstraße

Liebevoll erstellt in die Umgebung eingepasst

In der Gerichtstraße entstanden auf dem unansehnlichen Gelände der früheren Autowerkstatt neue Wohnhäuser. Wie bei fast allen Bauprojekten in unserer Stadt musste ich in der Bauzeit Proteste über mich ergehen lassen: Zu groß, zu massiv, nicht altstadtgerecht, ein "Monsterbau". Wer heute an den bewohnten Häusern vorbeigeht, stellt das Gegenteil fest: Freundliche, kleinteilige Fassaden, die nicht historisierend Altes nachahmen, aber aussehen, als seien sie schon immer dort gewesen. Etliche andere Häuser in der Altstadt sind aufgrund der Durchsetzung der Altstadtgestaltungssatzung durch die Stadt und des Einsatzes der Denkmalbehörden des Landes und des Kreises liebevoll renoviert worden.

St. Josef-Krankenhaus

Krankenhaus erhalten

Die Bürger unserer Stadt stehen hinter dem Krankenhaus Sankt Josef. Dies haben sie durch jahrzehntelange Spendenbereitschaft und moralische Unterstützung immer wieder bewiesen. So war es mir eine wichtige Pflicht, dieses Haus gegen die Wünsche der Krankenkasse nach Schließung zu verteidigen und auf einem guten Weg in die Zukunft zu führen. Mit den Hochtaunuskliniken als neuem Mehrheitsgesellschafter konnte uns dies nach langen Verhandlungsrunden mit mehreren potenziellen Erwerbern 2016 gelingen.

Spezialisierung auf Geriatrie - Zuschuss begrenzt

Mittlerweile ist die Geriatrie eingerichtet und vom ersten Tag an fast ausgebucht. Der Verlustanteil der Stadt wird ab 2019 von zuletzt in 2015 etwa 600.000 Euro auf einen Höchstbetrag von 100.000 Euro nach oben begrenzt.

Burg Königstein

Quadratur des Kreises gelungen

Mit dem Antrag auf Umnutzung der Burg in eine Versammlungsstätte, den mein Vorgänger gestellt hatte, war für meine Amtszeit eine Lawine losgetreten worden. Sicherheitskonzept, Denkmalpflegewerk, Naturschutz und die Interessen der Bürger und Vereine an der Nutzung der Burg unter einen Hut zu bringen, schien die Quadratur des Kreises zu sein.

Sicherheitskonzept für Veranstaltungen

Mittlerweile ist das Sicherheitskonzept Bestandteil aller Veranstaltungen und Denkmalpflege und Naturschutz erarbeiten auf Behörden- wie Vereinsebene in einem Vorzeigeprojekt der "Deutschen Bundesstiftung Umwelt" gemeinsam ein Konzept zur Pflege der Burg, bei dem Interessen aller relevanten Seiten angemessen berücksichtigt werden.

Bolzplatz am Amtsgericht

Parkour entsteht

Der Bolzplatz im Burghain wurde mit Ballfangzäunen und einem neuen Belag wesentlich aufgewertet. Seit der Anbringung einer Laterne kann dort auch in den Abendstunden die Fußballleidenschaft ausgelebt werden. An der Stelle der ungenutzten und vom Zahn der Zeit stark angenagten Federballanlage entsteht mit Förderung der Mainova im kommenden Frühjahr ein Bereich für die Trendsportart "Parkour", die wie kaum ein anderer Sport Geschicklichkeit, Konzentration, Kraft und Mut der Teilnehmer herausfordert.

Schweizer Haus

Privaten Liebhaber für Haus gefunden

Das zu Beginn meiner Amtszeit noch im Besitz der Stadt Königstein befindliche Schweizer Haus war über Jahrzehnte stark heruntergekommen. Im Inneren fanden sich zum Teil noch Einbauten und Raumaufteilungen aus dem vorletzten Jahrhundert, zum Teil waren dort allerdings auch sehr lieblos Eingriffe vorgenommen worden. Die Sanierung des Hauses war nach dem Auszug des gewerblichen Mieters dringend erforderlich geworden. Aber eine Wohnnutzung war an dem Standort wenig sinnvoll.

Gewerbebetrieb angesiedelt

Die Sanierungskosten hätten sich nach einem Gutachten auf über 1,88 Millionen Euro belaufen, ein Betrag, der sich durch die Mieten des Gebäudes trotz niedriger Zinsen nicht hätte amortisieren können. Nach dem Verkauf 2013 ist das Haus heute von innen wie außen umsichtig renoviert und ein neuer Gewerbebetrieb konnte langfristig dort angesiedelt werden.

Skateranlage

Jugendliche im Mittelpunkt

Kurz vor dem Rathaus liegt die Skateranlage, mittlerweile ein fester Bestandteil der Einrichtungen für Kinder und Jugendliche in unserem Kurpark. Nicht nur von Skateboardern, Rollschuh-, Roller- oder Fahrradfahrern wird die Anlage regelmäßig genutzt, sondern er dient auch als beliebter Treffpunkt von Eltern kleinerer Kinder, die auf der „Halfpipe“ auf- und ablaufen. Abends dient die Halfpipe Teenagern als Sitzgelegenheit zum „Chillen“. Auf Initiative einiger Jugendlicher konnte ich 2010 die Anlage mit Förderung der Mainova errichten lassen und dies - anders als andere Städte - im Herzen unserer Stadt. Denn Jugend sollte nicht an den Rand der Stadt verbannt werden, sondern mittendrin im urbanen Leben dabei sein.

Weiter gehts nach Schneidhain:

Heinrich-Dorn-Halle

Multifunktionale Sporthalle

Die Heinrich-Dorn-Halle wurde 2015 komplett saniert. Geschaffen wurde innen ein freundliches Ambiente mit neuem Hallenboden und holzvertäfelten Wänden. Die Duschen und Umkleideräume wurden gegen moderne, zeitgemäße Sanitäranlagen und Kabinen ausgetauscht.

1,5 Millionen Euro investiert

Ca. 1,5 Millionen Euro hat sich die Stadt die Neugestaltung kosten lassen, finanziert aus dem Verkauf des alten Sportplatzgeländes. Genutzt werden kann die Heinrich-Dorn-Halle dabei sowohl als Veranstaltungshalle wie auch aufgrund der federnden gelagerten Seitenverkleidung und der in die Wände versenkbaren Einbauten als multifunktionale Sporthalle.

Grundschule "Am Kastanienhain" Schneidhain

Grundschule im Herzen Schneidhains

Insgesamt max. 200 Schülerinnen und Schüler besuchen die Schneidhainer Grundschule "Am Kastanienhain". 2008 wurde die Schule komplett saniert und erweitert. Heute stehen den Grundschulkindern 2025 qm Gebäudefläche auf 5555 qm Grundfläche zur Verfügung.

1,5 Millionen für Betreuungszentrum

Rund 8,5 Millionen Euro hat der Landkreis dafür aus Mitteln der Schulumlage investiert, 1,5 Millionen übernahm die Stadt zusätzlich für das Betreuungszentrum, in dem mittlerweile etwa die Hälfte der Schülerinnen und Schüler betreut werden. In Kürze soll eine weitere Betreuungsgruppe hinzukommen, die im Untergeschoss der Heinrich-Dorn-Halle Platz finden wird.

Kinderspielplatz und Rollschuhbahn

Treff- und Kommunikationspunkt

2015 konnte der neue attraktive Spielplatz im Herzen Schneidhains mit Rollschuhbahn seine Pforten öffnen. Er ist seitdem nicht nur Treff- und Kommunikationspunkt für Jung und Alt, er dient der Schneidhainer Kerb zugleich als allwettertauglicher Festplatz. Ein verstecktes Highlight: Für den Kerbebaum haben die Schneidhainer in Eingenregie eine spezielle Halterung konstruiert, die den Baum gefahrlos in die Bodenhülse versinken lässt - ein echtes Stück Ingenieur- und Handwerkskunst!

Betreuung für Kinder unter 3 Jahren

Kinder(t)räume ermöglicht

Mit den „Kinder(t)räumen“ und dem Kidscamp kümmern sich gleich zwei private gemeinnützige Einrichtungen um die Kleinsten im Stadtteil.

In 18 Monaten gebaut, 1,6 Millionen Euro investiert

In nur 18 Monaten hat die städtische Grundstücks- und Verwaltungs-GmbH für rund 1,6 Millionen Euro einen bedarfsgerechten Neubau auf dem „Rodelberg“ errichtet, in den das Kidscamp als Mieter einziehen konnte. Auch die ehemaligen Räumlichkeiten der Gemeindeschwester werden von einer U3-Betreuung, den „Kinder(t)räumen“, genutzt und so gibt es in Schneidhain derzeit Betreuungsplätze für rund 80 Kinder unter 3 Jahren.

Neubaugebiet "Am Steinkopf"

Modernes Zuhause in liebenswertem Stadtteil

In diesem Jahr wurden die letzten Wohnhäuser an ihre neuen Besitzer, meist junge Familien, übergeben. Sie haben nicht nur ein schönes, modernes Zuhause in einem liebenswerten Stadtteil gefunden, sondern sie geben auch etwas zurück: Das über den Verkauf des Geländes zusätzlich für die Stadtkasse erwirtschaftete Geld - rund 2 Millionen Euro Geldertrag bei einem Buchgewinn von rund 8 Millionen Euro - ist zu einem großen Teil wieder für die Sanierung der Heinrich-Dorn-Halle ausgegeben worden.

Viele Kinder sichern Schneidhains Zukunft

Und: Die Zahl der Kinder dort übertrifft die schon optimistischen Erwartungen und hilft den Erhalt der neuen und alten Infrastruktur in Schneidhain zu sichern.

Vereinsheime

Neue Heimat für zwei Vereine

Direkt neben dem neuen Kunstrasenplatz ist ein Doppelvereinsheim mit jeweils separaten Bereichen für die Sportler und das Fanfarencorps entstanden. Nicht nur, dass die Blau-Weißen zum Umziehen nicht mehr die Umkleiden der Heinrich-Dorn-Halle nutzen müssen, sondern dies in ihrem Vereinsheim erledigen können, auch ein Gymnastikraum und ein multifunktionaler Vereinsraum stehen den Sportlern jetzt zur Verfügung. Das Fanfarencorps kann seine Choreographien in einem Übungsraum mit verspiegelten Wänden trainieren. Und was beiden Vereinen gleichermaßen nützt: Die zahlreiche Parkplätze direkt vor der Tür.

Sportanlage

Ligatauglicher Kunstrasenplatz

In Schneidhain ist als Teil der Gesamtgestaltung ein ligatauglicher Kunstrasenplatz für die Sportler der SG Blau-Weiß Schneidhain samt Vereinsheim entstanden - mit ihrem Burgblick sicherlich eine der schönsten Anlagen im Taunus. Das Minispielfeld direkt daneben gibt auch dem Nachwuchs die Chance, sich zu beweisen – und das anders als bei dem alten Aschenbolzplatz nicht nur für täglich drei Stunden, wie es die Stadt auf Forderungen von Anwohnern einräumen musste.

Kaufoption zum Buchpreis ausgehandelt

Ganz wesentlich für die Wirtschaftlichkeit und das Zustandekommen des gesamten Projektes war die von mir ausgehandelte Kaufoption für das Gelände hinter Seeger Orbis vom Eigentümer zum damaligen Buchpreis.


Nettomarkt

Einstige Infrastruktur zurückgegeben

Früher gab es in Schneidhain einen Lebensmittelladen, einen Metzger, eine Bäckerei, eine Post und sogar eine Bankfiliale. Stück für Stück ist diese Infrastruktur seit den 70er-Jahren dann verschwunden. Gerade ältere und nicht so mobile Bürgerinnen und Bürger haben darunter gelitten. Mein Ziel war es gewesen, Schneidhain im Rahmen der Stadtteilgestaltung auch ein Stück dieser einstigen Infrastruktur zurückzugeben.

Auch Bäckerei und kleine Eisdiele vorhanden

Der Netto-Markt und die darin beheimatete Bäckerei inklusive kleiner Eisdiele werden von den Schneidhainerinnen und Schneidhainern hervorragend angenommen.

Fahren wir nun nach Mammolshain:

Kunstrasenplatz und Vereinsheim FC 1910 Mammolshain

Verein erbringt starke Eigenleistung

Das 100. Jubiläum des Mammolshainer Sportvereins 2010 weckte den nachvollziehbaren Wunsch nach einem Kunstrasenplatz. Der Verein musste dafür aber selbst in die Tasche greifen. Er stellte 100.000 Euro bereit, die Stadt zahlte den Rest von 256.000 Euro und überwachte den Bau. Mitte 2012 war es dann soweit: Auch in Mammolshain war der rote, verletzungsaffine Aschenplatz Geschichte. Ein beispielhaftes „Joint Venture“ gibt es beim Vereinshaus des FC 1910 zu beobachten. Die Stadt stellt das Material, der Umbau erfolgt in Eigenleistung der Sportler.



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Kindergarten St. Michael

Stadt beteiligt sich an Finanzierung

Die Stadt trug beim Umbau und der Erweiterung des jetzt gerade fertiggestellten Kindergartens St. Michael 50 Prozent der auf die Betreuung der Kindergartenkinder entfallenen Investitionskosten und sogar 100 Prozent des auf die Betreuung der unter 3-Jährigen entfallenden Anteils. Mit insgesamt 932.400 Euro eine stolze Summe.

Erst 2016 wurde Geld abgerufen

Bereits seit 2013 stand das Geld bereit, konnte aber vom Bistum erst in 2016 und 2017 abgerufen werden. Auch bei der Herstellung der Außenanlagen war die Stadt großzügig. 40.000 Euro wurden hier im Sinne der jüngsten Stadtteilbewohner noch einmal nachfinanziert.

Grundschule Mammolshain mit Betreuungszentrum


1 Millionen Euro für Betreuungszentrum

Die Grundschule wurde von Grund auf erneuert. Insgesamt 8 Millionen Euro wurden dafür aufgewandt. Eine Millionen Euro davon leistete die Stadt für das Betreuungszentrum, der Rest wurde vom Landkreis aus Mitteln der Schulumlage bezahlt. Die neue Schule hat nun 1240 qm für rund 100 Schülerinnen und Schüler.

Kelterhalle

Baugenehmigung und "Schoppen"

Keine finanzielle, aber dafür verwaltungstechnische Hilfe erfuhr die neue Kelterhalle durch die Stadt. Zusammen mit Landrat Ulrich Krebs habe ich mich für die Errichtung des Gebäudes für die Kelter und andere Gerätschaften des örtlichen Obst- und Gartenbauvereines – einer der größten Vereine im Stadtteil - am südlichen Ortsrand von Mammolshain eingesetzt. Als Ergebnis der Bemühungen standen schlussendlich eine Baugenehmigung für den gewünschten Standort und ein selbst gekelterter „Ebbelwoi-Schoppen“ beim Fassanstich als Dank.

Bolzplatz und Kinderspielplatz

Spiel, Spaß und Spannung

Das Kinderspielareal wurde im Rahmen der Dorferneuerung wesentlich aufgewertet. Spannende Spielgeräte und ein Wasserlauf mit Staumöglichkeit wurden installiert. Ideal auch als Ausweichquartier für den Mammolsheiner Kindergarten. Ich habe deshalb der Lösung an dieser Stelle mit Modulbauten den Vorzug vor der Nutzung des Dorfgemeinschaftshauses als Übergang gegeben, weil die Nutzung des Dorfgemeinschaftshauses nicht nur etliche kindgerechte Umbauten erfordert hätte, sondern auch aufgrund des fehlenden Außengeländes nicht ideal gewesen wäre. Durch die Nutzung des Platzes als Ausweichquartier ist jetzt auch für zukünftige Nutzungen Strom und Wasser vorhanden.

Bornplatz


Viele Hände, schnelles Ende

Viele haben mitgewirkt - der Arbeitskreis Dorferneuerung, der Obst- und Gartenbauverein, der Heimatverein – 2011 konnte der Bornplatz mit relativ bescheidenen Mitteln, aber viel ehrenamtlichem Einsatz liebevoll gestaltet werden.

Neues Gebäude niedriger als nach altem B-Plan erlaubt

An die Stelle der "Schrottimmobilie" am Platz ist ein neues, weit weniger beeinträchtigendes Gebäude gerückt, das nach intensiven Verhandlungen sogar deutlich niedriger ausfiel, als das direkt angrenzende Nachbargebäude und vor allem deutlich geringer, als es nach dem alten Bebauungsplan möglich gewesen wäre.

Dorfgemeinschaftshaus


Neuer Saal und neue Infrastruktur

Begonnen hatte die Erneuerung des Dorfgemeinschaftshauses vor rund einem Jahrzehnt. Das Gebäude wurde vollständig entkernt und neu gestaltet. Entstanden sind dabei ein vollständig neuer Saal mit Vergrößerungsmöglichkeit, neue Balkone vor dem Haus und eine vollständig neue technische Infrastruktur im Inneren. Gekostet hat das Ganze rund 700.000 Euro. 2013 wurden mit der Gestaltung des Vorplatzes auch die Außenanlagen dem neuen einladenden Hausambiente angepasst.

Außenterrasse mit Traumblick

Zusätzlich ist ein Balkon mit sicherlich einem der schönsten Ausblicke auf die Main-Ebene entstanden. Aktuell vorgesehen: Renovierung der Gaststätte, neue Außenterrasse mit Traumblick.

Restaurant "La Fattoria"

Kronberg und doch Mammolshain

Ganz am Rand von Mammolshain, aber noch auf eigener Gemarkung ist ein uriges Restaurant entstanden. Das Gelände wurde von Kronberg im Einvernehmen mit unserer Stadt an einen Gastronomen verkauft.

Altes Gebäude blieb erhalten

Anstelle eines gewöhnlichen Neubaus konnte in Verhandlungen erreicht werden, dass das alte Gebäude erhalten bleibt. Eröffnet werden konnte deswegen dieses Jahr ein charmantes Ausflugslokal, das auf Gäste aus Königstein sicher nicht lange warten muss: Sein vielversprechender Name: La Fattoria.

Zu guter Letzt gehen wir durch Falkenstein:

Straßenneubau am Beispiel "Alt Falkenstein"

Bauzeit und Kosten eingehalten

Schon logistisch war die aufwändige Straßensanierung "Alt Falkenstein" mit ihren Umleitungen über die Asklepios-Klinik und den Mühlweg eine besondere Herausforderung für die Verwaltung. Unterm Strich kann man sagen: Bauzeit und Kosten eingehalten. Attraktivität Falkensteins gesteigert! Und dies gilt mit winzigen Abstrichen, etwa Verzögerungen um einige Tage, für alle Straßenbauprojekte meiner Amtszeit. Großer Verzug oder massive Kostenüberschreitungen gehören der Vergangenheit an.

Asklepiosklinik

Qualitativer Quantensprung durch Erweiterung

Der Asklepiosweg wurde neu ausgebaut, die Planungen des Gebietes den aktuellen Bedürfnissen der Klinik angepasst. So konnte der Standort langfristig gesichert werden. Ein Erweiterungsbau mit Akutabteilung für die Klinik ist bereits seit geraumer Zeit genehmigt und soll demnächst ausgeführt werden - die Klinik wird so einen Quantensprung in Richtung noch besserer Qualität machen können.

Ehrenmal

Finanzierungsanteil gesichert

Über Jahre hat der Heimatverein Falkenstein das Ehrenmal liebevoll in Eigenarbeit saniert - und über Jahre konnte er sich dabei auf den Finanzierungsanteil der Stadt verlassen.

Feuerwache

1,1 Millionen Euro in Sicherheit investiert

Für 1,1 Millionen Euro wurde 2015 das neue Feuerwehrgebäude errichtet. Entschieden haben wir uns in Abstimmung mit den Verantwortlichen der Feuerwehr für eine Stahlkonstruktion, da wir das alte Gebäude abreißen und noch im gleichen Sommer ein neues bauen mussten, sonst hätten wir für die wasserführenden Fahrzeuge über die Winterzeit eine Ersatzhalle errichten müssen.

Projekt gilt als vorbildhaft

Dank der schnellen Bauzeit konnte darauf verzichtet werden. Auch in überregionalen Feuerwehrkreisen gilt das Projekt, was Kosten und Bauzeit betreffen, als vorbildhaft.

Waldkindergarten "Trullige Trolle"

Trullige Trolle trällern t(d)rinnen

Nach dem Gesetz brauchen auch die "Trulligen Trolle" des Waldkindergartens ein festes Dach über dem Kopf, obwohl es ja gerade ihr Markenzeichen ist, im Wald den Unbillen der Natur zu trotzen. Waren unsere kleinen „Waldbewohner“ bislang in der Heimvolkshochschule untergebracht, nennen sie jetzt den nah zur Grundschule gelegenen Waldkindergarten ihr Eigen und können von da aus auf Expeditionen in die Wälder des Taunus gehen.

Bürgerhaus Falkenstein

Kleiner Saal saniert

Punktuell wurde bislang das Bürgerhaus Falkenstein verbessert. So wurde der kleine Saal saniert und neu gestaltet, viele Fenster ausgetauscht.

Mit neuem Pächter Kontinuität

Gern zu Gast sind die Falkensteinerinnen und Falkensteiner im Restaurant "La Vida". Mit einem neuen Pächter wurde Kontinuität bei der Bewirtschaftung der im Bürgerhaus beheimateten Gaststätte geschaffen.

Grundschule Falkenstein

Moderne Grundschule mit Betreuung

Ein Erweiterungsbau und die Sanierung des Altbaus haben den Schülerinnen und Schülern in Falkenstein eine der modernsten Grundschulen des Kreises beschert. Gleichzeitig war die Erweiterung auch Grundlage für die erweiterten Betreuungsmöglichkeiten, die von den Eltern gern und häufig wahrgenommen werden.

Nochmalige Erweiterung steht an

Daher steht eine nochmalige Erweiterung des Komplexes mit einem zusätzlichen Betreuungsraum aus Mitteln des Kommunalen Investitionsprogrammes unmittelbar bevor. 300.000 Euro stehen bereit, die Planung des Architekten liegt inzwischen vor, wir warten nur noch auf die Baugenehmigung des Kreises.

Neubaugebiet "Reichenbachweg"

Bebauungspläne berücksichtigen Wohnwert

Die Bebauungspläne am Reichenbachweg sowohl beim Haus Raphael als auch bei der Heimvolkshochschule garantieren zurückhaltende und hochwertige Bebauungen, die Falkenstein und seinen hohen Wohnwert in besonderer Weise berücksichtigten, ohne jedoch den Stadtteil von einer wünschenswerten maßvollen Entwicklung abzuschneiden.

Nach dem Rundgang durch unsere schöne Stadt möchte ich gerne wieder am Rathaus ankommen. Über Ihre Unterstützung dabei am 28. Januar 2018 würde ich mich sehr freuen.