
Wer mich kennt, kann das nach mehr als fünf Jahren, die ich nun im Amt bin, bestätigen: Meine Arbeit für Königstein steht für mich im Mittelpunkt. Dabei zähle ich nicht die Stunden, ob 70, 80 oder 90 Stunden an sieben Arbeitstagen in der Woche - ich habe daran Freude, und das spüren die Menschen, die mir begegnen. Und gerade auf sie kommt es mir an. So bin ich immer offen für ein freundliches Gespräch - auch nach einem anstrengenden Sitzungsmarathon beim nächtlichen Einkauf im Supermarkt, beim Sonntagsbummel durch die Innenstadt oder in der Pause eines Konzerts.
Aber ich kann auch weniger freundlich sein: Wenn es um die Interessen unserer Stadt geht, bin ich oft unnachgiebig. Ebenso ertrage ich nur schwer das Lamentieren über alles, was angeblich so schlecht ist in unserer Stadt, unserem Land, unserer Gesellschaft. Wir in Königstein leben in einem fast paradiesischen Städtchen: So nahe der Großstadt, und doch so angenehm anders. Keine heile Welt, aber ein gutes Stück davon. Viele Menschen, die hierher ziehen, bestätigen dies.
In meiner Freizeit beschäftige ich mich mit vielen Dingen: Von der Landschaftsfotographie bis zum Tauchen, vom Sport im Sportpark bis zur Beobachtung unserer schönen Natur, vom Heimwerken bis zur Computergraphik, vom Filmesehen bis zum experimentellen Kochen für liebe Gäste - all dies gibt mir Kraft für meine tägliche Arbeit.
Die Basis hierfür ist eine feste Bindung an meinen christlichen Glauben, der meinem Leben Sinn gibt, der mir immer wieder Mut macht, und der mich drängt, immer wieder das Gute, das Schöne in der Welt wahrzunehmen und zu genießen.