"Königsteins größtes Kapital: das ist weder die Burg, noch die Kur, noch das Gewerbe. Das größte Kapital unserer Stadt sind ihre Bürger. Viele unserer Bürger beteiligen sich aktiv am Leben unserer Stadt, andere tragen Verantwortung in führenden Unternehmen unseres Landes. Dieses Kapital bestmöglich für unsere Stadt zu nutzen muss ein zentrales Anliegen der Politik sein."
Im Wahlkampf 2006 war dies eine zentrale Aussage meines Wahlprogramms. Viel ist seitdem geschehen. So konnten in einer "Stadtwerkstatt" Bürger mitwirken und ihre Ideen zur Gestaltung unserer Innenstadt einbringen. Einige Ideen sind bereits umgesetzt, andere fließen ein in die Planungsprozesse - etwa für die Verkehrsberuhigung der Kirchstraße.
Gerade in Zeiten knapper öffentlicher Mittel sind wir umso mehr auf das Engagement der Bürger angewiesen, die sich öffentlich oder im Verborgenen für die Belange unserer Stadt und ihrer Menschen einsetzen. So wie bei der bilingualen Grundschule, die aus einer Initiative der Eltern entstanden ist und deren Gebäude von Eltern finanziert wurde.
Dabei ist es gleichgültig, ob der Einzelne seine persönliche Arbeit oder finanzielle Mittel einbringt: Jedes Engagement ist willkommen und findet seinen Platz in unserer Stadt. Dazu gilt es, den Bürgersinn bei einem Teil unserer Bevölkerung weiter zu stärken. Gutes Beispiel soll Schule machen. Deshalb haben wir die Ehrennadel der Stadt Königstein eingeführt, mit der auf Vorschlag der Bürger und Vereine ab 2012 herausragende Aktivitäten eines Jahres geehrt werden.
Die Verwaltung unserer Stadt ist für die Bürger transparenter geworden - nicht nur in Bürgersprechstunden des Bürgermeisters, die in wechselnden Königsteiner Gaststätten zum ungezwungenen und offenen Gespräch stattfinden, oder in Bürgerversammlungen, die zu wichtigen Themen informieren. Auch das Echo auf die Kompetenz und Freundlichkeit der Verwaltung ist in den letzten Jahren sehr gut geworden.
Neue Informationswege über ein Internet-Portal für PCs und Mobiltelefone sollen künftig die Kommunikation weiter erleichtern. Defizite können dann auf Hinweis der Bürger noch schneller ausfindig gemacht und behoben werden. Das Ziel ist es, die Potenziale der modernen und serviceorientierten Verwaltung optimal zu nutzen. Wichtig ist es dabei, die Motivation unserer Verwaltungsmitarbeiter dauerhaft zu erhalten und weiter Raum für Eigeninitiative und persönlichen Einsatz zu gewähren. Dazu ist es aber auch erforderlich, weiter gute Mitarbeiter zu gewinnen und diese nicht durch überzogenen - grundsätzlich notwendigen - Personalabbau dauerhaft zu überfordern.